Musik in Reels, TikToks und YouTube-Videos
Abmahnung von IPPC Law erhalten?
- Gefordert
- Unterlassungserklärung und Geld, je nach Fall rund 800 bis 15.000 €
- Vorwurf
- ein Song in einem Post auf einem geschäftlich genutzten Profil
- Jetzt
- Nichts unterschreiben, nichts zahlen, Frist notieren.
- Anwalt aus unserem Netzwerk
- Ersteinschätzung kostenlos
- Preis für einen Auftrag vorab
- Kein Konto nötig
- Ihre Unterlagen sehen nur wir und der Anwalt
Kam es per E-Mail? Weiterleiten an einsenden@abmahnexperte.de
Erkennen Sie Ihr Schreiben?
Diese Merkmale haben die Abmahnungen von IPPC Law gemeinsam.
Absender: IPPC Law aus Berlin
IPPC Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Rechtsanwalt Daniel Sebastian. Meist im Auftrag der B1 Recordings GmbH, eines Musiklabels, teils auch für andere wie The Other Songs Records.
Vorwurf: ein Song in Ihrem Post
Ein Reel, eine Story, ein TikTok oder ein YouTube-Video mit einem geschützten Titel, auf einem geschäftlich genutzten Profil. Oft genannt: „Pedro“, „Baiana“, „Goosebumps“.
Gefordert: Erklärung und Geld
Eine Unterlassungserklärung, dazu Schadensersatz und Anwaltskosten, je nach Fall zusammen rund 800 bis 15.000 €. In einem berichteten Fall 6.565,90 € für einen Song auf Instagram.
Frist: meist 7 bis 14 Tage
Maßgeblich ist die Frist in Ihrem Schreiben. Notieren Sie sie sich gleich.
Wo der Anwalt ansetzt.
Eine Abmahnung ist eine Forderung, kein Urteil. Diese Punkte lassen sich typischerweise prüfen.
War der Post geschäftlich?
Rein private Nutzung steht in der Regel nicht im Fokus der Welle.
Ist die Lizenzgebühr marktüblich?
Passt sie zu Reichweite und Dauer, in der das Video online war?
Stimmen die Pflichtangaben?
Das Gesetz verlangt eine klare Bezeichnung der Verletzung und eine Aufschlüsselung der Kosten (§ 97a UrhG).
Ist der Gegenstandswert zu hoch?
Er bestimmt die Anwaltskosten. Liegt er weit über dem Üblichen, lässt sich darüber reden.
Nicht reagieren
Nach Berichten holt IPPC Law bei ausbleibender Antwort einstweilige Verfügungen beim Landgericht Berlin II ein. Das kostet zusätzlich und macht eine Einigung schwerer.
Was Sie jetzt tun.
Drei Schritte, in dieser Reihenfolge.
- 1
Nichts unterschreiben, nichts zahlen.
Die beigefügte Unterlassungserklärung ist oft weiter gefasst als nötig. Wer sie unterschreibt, verspricht für jeden weiteren Verstoß eine Vertragsstrafe.
- 2
Beweise sichern.
Screenshots vom Post, Datum, Reichweite und welche Musik Sie gewählt haben, etwa aus der Bibliothek der App. Den Post nicht kommentarlos löschen, bevor das gesichert ist.
- 3
Schreiben hochladen.
Ein Anwalt, der genau solche Fälle bearbeitet, sagt Ihnen, ob die Forderung berechtigt ist, was die Frist bedeutet und was eine Abwehr kosten würde.
Ein Foto der Abmahnung genügt.
Die Einschätzung kommt vom Anwalt. Ihre Unterlagen sehen nur wir, um den passenden Anwalt zu finden, und dieser Anwalt. Kommt kein Auftrag zustande, löschen wir sie nach 30 Tagen.
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Häufige Fragen.
Ich habe nur die Musikbibliothek der App genutzt. Bin ich trotzdem betroffen?
Das kann sein. Die Bibliotheken sind meist nur für private Nutzung lizenziert. Stufen die Rechteinhaber Ihren Beitrag als geschäftlich ein, sehen sie darin eine Nutzung ohne ausreichende Lizenz. Ob das bei Ihnen zutrifft, prüft der Anwalt.
Muss ich die Unterlassungserklärung so unterschreiben, wie sie beiliegt?
Nein. Die vorformulierte Erklärung ist oft weiter gefasst, als der Vorwurf erfordert. Üblich ist eine angepasste, auf den konkreten Verstoß begrenzte Erklärung. Die sollte ein Anwalt formulieren.
Was passiert, wenn ich gar nicht reagiere?
Nach Berichten geht IPPC Law dann in mehreren Fällen gerichtlich vor und holt einstweilige Verfügungen beim Landgericht Berlin II ein. Das verursacht zusätzliche Kosten.
Was kostet die Ersteinschätzung?
Nichts. Möchten Sie den Anwalt danach beauftragen, nennt er Ihnen vorher den Preis. Sie entscheiden.
Mehr zum Thema.
Wer abmahnt, was gefordert wird, welche Gesetze dahinterstehen.