Werbe-E-Mails, Ersatz-Pilot GmbH
Abmahnung von Pale Bridge erhalten?
Schicken Sie uns das Schreiben als Foto oder PDF. Ein Anwalt, der genau solche Fälle bearbeitet, schätzt es kostenlos ein.
- Gefordert
- Unterlassungserklärung, rund 326 € Anwaltskosten, Auskunft und Löschung, danach oft rund 100 € Schadensersatz
- Vorwurf
- Werbe-E-Mail ohne Einwilligung, oft eine Akquise-Mail an eine Firmenadresse
- Jetzt
- Nichts unterschreiben, nichts zahlen, Frist notieren.
Beides kostenlos. Gesendet wird erst, wenn Sie es im Formular bestätigen.
- Schreiben senden Foto oder PDF
- Anwalt meldet sich werktags in 24 Stunden
- Sie entscheiden Preis vorher

- Ihr Schreiben sehen nur wir und der Anwalt.
- Der Anwalt stellt sich mit Namen und Kanzlei vor.
Kam es per E-Mail? Weiterleiten an einsenden@abmahnexperte.de
Schreiben liegt zu Hause?
Erkennen Sie Ihr Schreiben?
Diese Merkmale haben die Schreiben von Pale Bridge gemeinsam.
Absender: Pale Bridge Rechtsanwälte GbR
Briefkopf mit Adresse in Hamburg, in den Schreiben tritt Rechtsanwalt Dr. Christopher Wekel auf. Die Schreiben gehen an Unternehmen und Selbstständige, oft wegen einer einzelnen Akquise-Mail.
Vorwurf: Werbe-E-Mail ohne Einwilligung
Eine Werbe- oder Akquise-Mail an eine Adresse, für die keine nachweisbare Einwilligung vorliegt. Gestützt wird das auf den Schutz des Gewerbebetriebs und auf § 7 UWG.
Gefordert: Erklärung, Kosten, Auskunft
Eine vorformulierte Unterlassungserklärung, bei der der Abmahnende die Vertragsstrafe im Einzelfall festsetzen will. Dazu Anwaltskosten von 326,15 €, teils rund 400 €, eine Auskunft über gespeicherte Daten (Art. 15 DSGVO) und deren Löschung.
Danach: Post von der Ersatz-Pilot GmbH
Oft folgt ein zweites Schreiben der Ersatz-Pilot GmbH aus Pinneberg, meist über rund 100 € Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO. Wer nicht reagiert, wird nach Berichten teils vor dem Amtsgericht verklagt.
Was auf dem Spiel steht.
Eine Abmahnung ist eine Forderung, kein Urteil. Drei Reaktionen, die die Sache teurer machen können, und was stattdessen hilft.
Nicht: Die beiliegende Erklärung unterschreiben
Die Erklärung ist strafbewehrt und gilt oft ohne zeitliche Grenze.
Besser: auf den konkreten Vorwurf begrenzen lassen.
Wie hoch eine spätere Vertragsstrafe ausfällt, bestimmt bei dieser Fassung zunächst der Abmahnende. Eine engere, angepasste Fassung reicht oft aus.
Nicht: Die geforderte Summe zahlen
Mit der Zahlung allein ist die Sache nicht erledigt.
Besser: erst prüfen lassen, ob und in welcher Höhe die Forderung besteht.
Der Anwalt prüft etwa, ob eine Einwilligung vorlag, ob die Anwaltskosten überhaupt angefallen sind und ob ein konkreter Schaden dargelegt ist. Den verlangt der BGH für Schadensersatz nach der DSGVO (Urteil vom 28.01.2025, VI ZR 109/23). Das Amtsgericht Koblenz hat eine Klage der Ersatz-Pilot GmbH am 08.10.2026 abgewiesen (152 C 1117/26, nicht rechtskräftig); andere Amtsgerichte haben anders entschieden.
Nicht: Die Frist verstreichen lassen
Ignorieren kann zu gerichtlichen Schritten führen, meist teurer als jede Antwort.
Besser: vor Ablauf der Frist prüfen lassen.
Gegen Empfänger, die nicht antworten, klagt die Gegenseite nach Berichten am Amtsgericht.
Was davon bei Ihnen greift, sagt der Anwalt. Foto oder PDF hochladen
Ein Foto oder PDF genügt.
Die Frist im Schreiben läuft. Der Anwalt schätzt es kostenlos ein und meldet sich werktags innerhalb von 24 Stunden.

- Sie schicken das Schreiben. Kein Konto, keine langen Formulare.
- Ein spezialisierter Anwalt sieht es sich an. Er meldet sich persönlich. Die Ersteinschätzung ist kostenlos, und wir verdienen an der Weiterleitung nichts.
- Sie entscheiden in Ruhe. Mit einem Preis, den Sie vorher kennen. Ohne Ihre Zusage entstehen keine Kosten.
Wir sehen uns jedes Schreiben persönlich an und geben es an einen Anwalt, der genau solche Fälle bearbeitet.

Kam das Schreiben per E-Mail? Leiten Sie es an einsenden@abmahnexperte.de weiter.
Schreiben gerade nicht zur Hand?
Was Sie jetzt tun.
Drei Schritte, in dieser Reihenfolge.
- 1
Nichts unterschreiben, nichts zahlen.
Auch nicht die rund 100 € an Ersatz-Pilot. Erst wenn ein Anwalt draufgeschaut hat.
- 2
Nachweise sichern.
Die beanstandete Mail mit Versanddatum, woher die Adresse stammt (Website, Messe, Visitenkarte, gekaufte Liste), eine Einwilligung, falls es eine gibt, und alle Schreiben mit Anlagen.
- 3
Schreiben hochladen.
Kam schon Post von Ersatz-Pilot oder vom Gericht, laden Sie sie mit hoch. Ein Anwalt, der genau solche Fälle bearbeitet, sagt Ihnen, ob die Forderung berechtigt ist, was die Frist bedeutet und was eine Abwehr kosten würde.
Häufige Fragen.
Was kostet die Ersteinschätzung?
Nichts. Möchten Sie den Anwalt danach beauftragen, nennt er Ihnen vorher den Preis. Sie entscheiden.
Wie schnell meldet sich der Anwalt?
Werktags innerhalb von 24 Stunden. Haben Sie um einen Rückruf gebeten, ruft er Sie in dieser Zeit an, kostenlos.
Warum ist die Ersteinschätzung kostenlos? Wo ist der Haken?
Es gibt keinen. Die Ersteinschätzung kostet Sie nichts, und wir verdienen an der Weiterleitung nichts. Geld kostet erst ein Auftrag an den Anwalt, und den Preis nennt er Ihnen vorher. Sie entscheiden.
Wer ist die Ersatz-Pilot GmbH?
Eine Firma aus Pinneberg, bekannt für Entschädigungen bei Flugverspätungen. Über ein Portal kauft sie Empfängern von Werbe-Mails ihre Ansprüche ab und zahlt ihnen einen Teil aus. Die Abmahnung kommt von Pale Bridge, die Geldforderung danach meist von Ersatz-Pilot selbst. Nach deren eigenen Geschäftsbedingungen sind Kanzlei und Firma über einen Gesellschafter verbunden.
Es war nur eine einzige E-Mail. Reicht das für eine Abmahnung?
Grundsätzlich ja: Gerichte sehen schon in einer einzelnen Werbe-Mail ohne Einwilligung eine unzulässige Belästigung. Ob Kosten und Schadensersatz in der geforderten Höhe bestehen, ist eine andere Frage. Die prüft der Anwalt.
Muss ich die Unterlassungserklärung so unterschreiben, wie sie beiliegt?
Nein. Die vorformulierte Erklärung ist oft weiter gefasst, als der Vorwurf erfordert. Eine engere Fassung reicht oft aus. Die sollte ein Anwalt formulieren.
Wer ist der Anwalt?
Ein Rechtsanwalt aus unserem Netzwerk, der auf das Rechtsgebiet Ihrer Abmahnung spezialisiert ist. Er stellt sich Ihnen beim ersten Kontakt persönlich mit Namen und Kanzlei vor.
Was passiert mit meinen Daten?
Wir sehen uns Ihre Unterlagen an, um den passenden Anwalt zu finden, und geben sie nur an ihn weiter. Kommt kein Mandat zustande, löschen wir sie nach 30 Tagen. Eine E-Mail an uns bewahren wir als Nachweis Ihres Auftrags auf.